Der Verein

Schulform

Unsere Schule ist eine private, alternative Grundschule mit integriertem Kindergarten, in der Kinder im Alter von 2 bis 16 Jahren zusammen lernen, spielen und leben.

Die Freie Schule Regenbogen ist eine von fast 100 Freien Alternativschulen in Deutschland und die erste von vier in Thüringen. Sie ist keiner Ideologie oder Religion zugeordnet und geht vom reformpädagogischen Ansatz aus, wonach die freie, selbst bestimmte Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt steht. Wir arbeiten in altersgemischten Gruppen, in denen sich die Lerninhalte und das Lerntempo an den spezifischen Bedürfnissen der Kinder orientieren.

Somit sind wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und einem ausgewogenen Verhältnis auch offen für die Integration körperlich-, geistig- und lernbehinderter Kinder. Wir sind als integrative Ganztagsschule genehmigt und haben damit auch die Möglichkeit Kindern mit besonderem Förderbedarf eine entsprechende Begleitung und Förderung zukommen zu lassen.

Nach der Beendigung der Grundschulzeit (4 - 5 Jahre) wechseln die Kinder auf unsere Regelschule, die wir seit 1. September 2006 betreiben oder besuchen andere weiterführende Schulen.

Schulzeit

Die Freie Schule Regenbogen mit ihrem Kindergartenteil ist eine Ganztagseinrichtung und hat von 7.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Die Ferienzeiten werden zu Beginn des Schuljahres von unserem Team festgelegt. Sie entsprechen jedoch größtenteils denen an Thüringer Schulen.

Schulgebäude

Unser Schulgebäude befindet sich in einer ehemaligen Kinderkrippe, welche für Schulzwecke umfunktioniert wurde.
Im Erdgeschoss befindet sich unsere Kita, die von 24 Zwergen besucht wird. Hier gibt es einen Bewegungsraum, ein Spielzimmer, ein Bastel- und Vorlesezimmer, einen Essenraum und das Bootszimmer, welches als Schlafraum dient.
Weiterhin können Zwerge als auch Schulkinder in der ersten Etage eine Mal-/Textil-/Tonwerkstatt und eine Holzwerkstatt nutzen. Im Erdgeschoss sind die Garderoben für die Zwerge und die Grundschulkinder.

In der ersten Etage stehen den Grundschulkindern ein Bewegungsraum, Jungenzimmer und Mädchenzimmer und ein Kuschelzimmer zur Verfügung. Neben diesen Räumen können die Kinder ein großes Lernzimmer, in welchem die ganzen Lernmaterialien zur Verfügung stehen, den Grünen Salon, in welchem sich die naturkundlichen Materialien befinden und ein Klubzimmer sowie ein Fotolabor nutzen. In jeder Etage sind mehrere Sanitärbereiche und im Erdgeschoss ist ein großer Küchenbereich. Außerdem haben wir in der oberen Etage einen Bürobereich und einen Rückzugsraum für die Bezugis.

Im Dachgeschoss ist vorwiegend der Bereich der Regelschüler. Vier Lernzimmer stehen ihnen hier zur Verfügung, darunter ein Mädchen- und ein Jungenzimmer. Zum nächsten Schuljahr steht der Umzug der Regelschule in das Schulgebäude in der Salinenstraße an.

Ein großer Bewegungsraum, der von allen Kindern gern zum Spielen, für Sport- und Tanzprojekte oder Projektwochen allgemein, genutzt wird, befindet sich ebenfalls im Dachgeschoss.

Zu unserer Einrichtung gehört ein weitläufiges Außengelände, welches naturnah gestaltet wird und zum Verstecken, Toben und vielfältigen Spielen einlädt.

Zahl der Kinder und Mitarbeiter

Die Gesamtzahl der Kinder liegt derzeit bei 80. Um das Konzept verwirklichen zu können, soll es auch in Zukunft eine überschaubare Gruppe bleiben, in der Kleine wie Große, Mädchen wie Jungen den ihnen angemessenen Platz und individuelle Zuwendung finden.

Mit ihnen arbeiten, leben und lernen zusammen: 13 Bezugspersonen, davon 3 ausgebildete Kindergärtner und Kindergärtnerinnen, einem Erzieher im Anerkennungsjahr für die Zwergengruppe (z.Zt. 24 Kinder), 4 Menschen mit pädagogischen Kompetenzen und Ausbildungen, eine Gartenbau-Ingenieurin, sowie zwei Büromenschen, die sich die Geschäftsführung teilen, und ein Koch sowie eine Reinigungsfrau. Dies ist natürlich nur zum Teil durch die üblichen Zuwendungen von Stadt und Land finanzierbar, d.h. es besteht eine Mischfinanzierung aus vielen verschiedenen Quellen.

Finanzen

Die Eltern zahlen ein Schulgeld, welches sich nach dem Durchschnittsbetrag richtet, den die Eltern für ihr Kind entrichten müssten, um die Kosten zu decken, für die uns das Geld nicht anderweitig zur Verfügung steht. Der Betrag kann nach oben und unten abweichen. Die Eltern entscheiden eigenverantwortlich über die tatsächliche Höhe des Schulgeldes. Am Ende muss der Gesamtbetrag für alle Kinder erreicht werden.

Die Mitgliedschaft im Verein ist erwünscht. Der Monatsbeitrag beträgt mindestens 2,50€. Eltern, die eine Vereinsmitgliedschaft ablehnen, bitten wir als FörderInnen die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Auch diese Beiträge können steuerlich geltend gemacht werden, da unser Verein als gemeinnützig anerkannt ist.

Wir freuen uns über jede Geld- und Sachspende (siehe Menüpunkt "Helfen")!

Aufnahme von Kindern

Wir nehmen Kinder im Alter von 2 Jahren an auf.

Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes ist die Kenntnis des Konzeptes und der entsprechende positive Bezug auf selbiges. Anschließend führen wir ein erstes Gespräch, bei dem geklärt werden soll, weshalb die Eltern sich gerade für dieses Konzept entschieden haben. Falls es trotz großer Nachfrage und Wartelisten einen freien Platz geben sollte, besteht der nächste Schritt dann in einer Probezeit. Das pädagogische Team entscheidet über die Aufnahme der Kinder.

Elternmitarbeit

Die Regenbogenschule entstand aus einer Elterninitiative, und daher ist es uns wichtig, dass Eltern die Schule verantwortlich mittragen und -gestalten. Grundvoraussetzung ist eine Offenheit für unseren Weg des selbstbestimmten Lebens und Lernens. Monatlich findet ein Elternabend statt, bei dem alle wichtigen Fragen des Schulalltags, des Lernens, Prozesse in der Kindergruppe usw. besprochen werden. Selbstverständlich ist auch Raum für solidarische Kritik und neue Anregungen.

Darüber hinaus können Eltern aktive Mitwirkende im Trägerverein werden. Ebenfalls sind alle Eltern und Bezugspersonen dazu aufgerufen, in den gut funktionierenden Arbeitsgruppen mitzuwirken. Folgende Arbeitsgruppen gibt es bei uns: Pädagogik, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen und Ad hoc. Dies bedeutet zwar einigen Einsatz an Zeit (längst nicht mehr so viel, wie in der Gründungsphase der Schule), aber auch die Chance sämtliche anstehenden Fragen im Konsens mitzuentscheiden.

Angewiesen sind wir schließlich auf Mithilfe bei der praktischen Ausgestaltung der Schule, meist in Form eines "Subbotniks" alle 2 Monate. Für die meisten Muttis, Vatis und Bezugis ist die Teilnahme Ehrensache.